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Vor dem zweiten Weltkrieg war Helgoland bereits eine stark frequentierte Erlebnis-Insel mit zahlreichen Hotels, einem großen Kurhaus, ja sogar einem Fahrstuhl zwischen Unter- und Oberland. Die Flaniermeile "Lung-Wai" hatte mit seinen Cafés, Kunstgewerbeläden und Restaurants das typische, fast "großstädtischen" Gepräge eines bedeutenden Seebades seiner Zeit.

Nach dem Krieg war Helgoland praktisch vollständig zerstört. Nur weniges erinnert noch an die einstige Pracht. Ich habe diesen Umstand zum Anlass genommen, ein Bild zu zeichnen, dass die vergangene Kultur der einzigen deutschen Hochseeinsel im Gedanken wieder lebendig werden lässt.

Ausführung in Blei auf Zeichenkarton. Nach Abbildungen aus Büchern und ersteigerten Postkarten. Ursprünglich sollte die Zeichnung nur der Unterbau für das spätere Farbbild werden. Die Zeichnung fand aber soviel Anklang, dass ich sie als monochrome Bleistift-Zeichnung gesondert vermarkten konnte.

Käufer und Verbleib unbekannt.

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